Tagebuch
Tagebuch 2012
Tagebuch 2013
Tagebuch 2014
Tagebuch 2015
Tagebuch 2016

 

 

18. Februar 2012

kleine Beagleline zu verschenken!
Sie soll mittlerweile etwa 11 Jahre alt sein, benimmt sich aber zeitweise wie ein übermütiger Welpe in der "oralen Phase" (hat alles in der Schnut, was Gott und Fraule verboten haben), ist schmusig, sauber, verfressen, wachsam, verträglich mit Artgenossen, hat ein "helles Köpfchen", ist erfolgreich in der Erziehung ihres männlichen Zweibeiners, läuft frei - bis sie eine (Hunde-)Spur findet, dann wir sie schlagartig taub und flink, ansonsten rel. gesund (Hüfte wird noch geröntgt), ......
Ja, ich schreibe tatsächlich vom Miga-Mugglmäuselchen, das ich nie und nimmer wieder hergeben würde, ................ auch wenn ich ihr mindestns 1x täglich sage, dass ich jetzt ihren Rucksack packe, und sie zurück nach Spanien wandern darf. Hundetaxi gibt's nämlich auf dem Rückweg nicht mehr!
Tja, wie das beim Gramer-Zirkus so üblich ist, ist die kleine Bunte mittlerweile "frech wie Straßendreck" geworden, ein kleines Luder, das seine Zweibeiner um die Finger gewickelt hat.
Und entweder ist Miga tatsächlich um einiges jünger als ursprünglich vermutet (sie kam ja als müde alte Omi zu uns), oder sie holt ihre Kindheit und Jugend nach. Sie spielt ausgelassen mit Beppo, muss alles mit den Zähnen untersuchen, ist begeistert dabei, wenn es darum geht, Leckerlies zu suchen - einfach ein fröhlicher, lernfreudiger Hund.

 


Und die Hundeklappe, die wir extra für sie einbauen ließen, da sie immer wieder unter meinem Schreibtisch Lackerl hinterlassen hat, weiß sie zu schätzen, nachdem Sie dieses "Tor zur Gartenfreiheit" als erste untersucht und für gut befunden hat. Hurra, ich muss kein unfreiwilliges Fußbad mehr nehmen!

Stella geht es auch wieder besser, die nächtlichen Angstattacken und Wanderungen gehören fast komplett der Vergangenheit an! Ich bin so froh, denn meine große Bunte ist nach wie vor mein Hundeschatz. Aber auch sie ist immer noch für eine Überraschung gut: Sie hat doch tatsächlich in einer der vergangenen Nächte in das Synchronbellen von Beppo und Miga eingestimmt. Und wenn Stella bellt, dann könnte man meinen, dass zumindest eine Dogge sich lautstark äußert!
Was mich etwas beunruhigt, das sind die vielen Knubbel, die sich überall bilden. Ob das wirklich alles Lipome sind? Ich beobachte sie, und solange sie kein abnormales Wachstum zeigen, ignoriere ich sie.

 

20. Februar 2012

..... und weiter geht's:

Und "der dritte im Bunde": 's Bepperl ist weiterhin sehr agil, bei der Gassirunde tollt er durch das Gras, wirft sich auf den Rücken und versucht die Leckerlies im Flug zu fangen. Das gelingt ihm auch überraschend gut, obwohl er auf einem Auge fast blind ist. Leider hat er mit seiner Leinenpöbelei Miga angesteckt, und so hat Männe beim Zusammentreffen mit anderen Hunden zwei kläffende Monster an der Leine. Tja, und dann muss natürlich Stella auch mit einstimmen - auch wenn sie nicht weiß, warum die beiden "Kleinen" sich so aufführen. Gehässig, wie ich nun 'mal sein kann, wünsche ich mir in solchen Momenten, einmal auf Rudi zu treffen. Rudi ist ein Bernersennen-mix, ein wirklich stattlicher Rüde, auch schon in die Jahre gekommen, und gutmütig wie so leicht kein zweiter! (Ricco bekam immer Herzerl in den Augen, wenn er nur den Geruch von Rudi in die Nase bekam!) Ich würde dann tatsächlich unser Trio ableinen ....... 

Aber zur Zeit bin ich leider ans Haus gebunden, denn in den letzten Wochen war es bitterkalt, und das bekommt meinen kaputten Gelenken so ganz und gar nicht. Jetzt ist es zwar wieder angenehmer, dafür sind die Feldwege matschig, und das wiederum gefällt dem Mamamobil nicht so recht. ............
Die Kötis verstehen natürlich nicht warum es nicht mehr "on tour" geht und sind dementsprechend am Nachmittag ziemlich lästig. Das Intelligenzspiel, das ich ihnen in den letzten Tagen angeboten habe, ist schon langweilig - die beiden Beagles haben das Prinzip schnell durchschaut, und Beppo verweigert sich total - wie immer, wenn er meint, er solle etwas lernen ..........
Jetzt "arbeiten" wir mit leeren Joghurtbechern. Unter jedem wird ein Leckerlie versteckt, und erst wenn 's Herrle alle im Zimmer verteilt hat, dürfen die "Vierbeiner" angreifen. Kaum zu glauben, aber wahr: bei diesem Spiel haben die Beagles ziemliche Probleme. Sie dürfen die Becher ja immer ausschlecken, wenn nur noch kleine Reste übrig sind. Deshalb sind sie auch jetzt immer wieder in Versuchung, die ergatterten Becher auf ihre Polster zu tragen, und dort schlecken sie, und schlecken, .... Und Beppo sammelt die Leckerlies ein, die darunter lagen! 

 

   

 

 

 6. März 2012

Miga - 1 Jahr Kupfermühle!

Es war ein Jahr mit vielem "Auf und Ab", aber heute kann ich sagen: Die ganze Geduld und Energie, die wir in unsere kleine Beagleline gesteckt haben, hat sich gelohnt! Miga ist ein ganz süßer Fratz geworden: zeitweise frech wie Straßendreck, dann wieder nur schmusig und anschmiegsam, draußen stellt sie die Ohren auf Durchzug, im Haus und Garten folgt sie (meistens) auf das erste Wort, sie ist beagletypisch verfressen, eine Krawallschachtel - anderes Wort für "aufmerksame Wächterin" (wenn sie nur nicht so eine laute, blecherne Stimme hätte!) ....... Beaglechen eben!
In der Zwischenzeit haben wir ihr "Fahrgestell" röntgen lassen und wissen nun, dass sie ein instabiles Knie hat. Da sie aber offensichtlich keine Schmerzen hat, werden wir sie wohl nicht operieren lassen. Wer weiß wie lange sie schon mit diesem Knie lebt - sollen wir ihr nun die Aufregung einer OP und die postoperativen Schmerzen zumuten? Wir werden - auch auf Anraten der Tierärztin - versuchen, ihre Muskeln noch etwas weiter aufzubauen. Und wenn sie noch öfters versuchen sollte, einen Hasen (gehörlose Mistkröte!) zu jagen, dann wird das wohl ganz von selbst funktionieren. 
 

   

 

 

25. Juli 2012

Au weia, es ist schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen seit ich zum letzten Mal geschrieben habe! Aber ich kann mich nur wiederholen: Keine Nachricht ist gute Nachricht!

In der Kupfermühle geht alles seinen gewohnten Gang, mein Hundekleeblatt hat sich super gute zusammengelebt, es gibt so gut wie keine Probleme mit ihnen, zumal sich auch ihrm Alter entsprechen gesund und vital sind. 
Aber halt! Stella entwickelt sich zum "Auslaufmodel"! Aber nur wenn sie bei mir auf der Couch liegt, wenn sie auf ihr Futter warten muss, wenn ich koche und wenn wir im Esszimmer am Tisch sitzen und essen. Unterm Couchtisch im Wohnzimmer bleibt sie trocken - auch wenn wir essen! Da sie auch mehr trinkt, waren wir mit ihr beim TA - Urin okay, beim großen Blutbild sind einige Werte an der Grenzen, allerdings ihrem Alter entsprechend nicht besorgniserregend.
Seit ein paar Tagen haben wir uns wieder einmal einen "neuen" TA ausgeschaut - auf Empfehlung meiner Hausärztin und den Nachbarn meiner Freundin, die ihn (den TA!) schon mit Mike, meinem "Patenhund" getestet und für "gut bis sehr gut" bewertet hat. Dr. W. hat gestern eine Art "Antrittsbesuch" in der Kupfermühle gemacht, sich sofort mit unseren 3 Kötis angefreundet (!) und sich königlich über meine Schilderung von Stellas Undichtigkeit amüsiert. Und er hat mein Vermutung bestätigt, dass es sich wohl um eine "Altersschrulle" handelt, die mit Chemie wohl nicht zu behandeln ist. Etwas verblüfft war er allerdings als ich ihm erzählte, dass Stella auf die Aufforderung "piiieeeseln geh'n!" ganz leidlich reagiert. Als ich anmerkte, dass ich halt vor dem Kochen meistens vergesse, Stella in den Garten zu schicken, gab er mir den Rat, die Kochrezepte mit dem Satz "Stella zum piiiieeeseln schicken!" gleich am Anfang zu ergänzen!

Jetzt aber das wichtigste: wir konnten vergangene Woche Stella's 15. Geburtstag feiern!
Und das war ein Tag ganz nach dem Geschmack von meiner Prinzessin Schlappohr: Nach der Hauptmahlzeit gab es einen getrockneten Fisch, zur nachmittäglichen Kaffeepause der Zweibeiner einen Geburtstagskuchen aus Pfannkuchen, etwas später am Nachmittag fröhliches Leckerliesuchen im Garten, und zum krönenden Abschluss gegen Abend Hundeeis!  (Nein, die Vierbeiner mussten nichts wieder "opfern", ihnen ist alles gut bekommen!)
Mit ihrem großen Geburtstagsgeschenk hat sich Stella allerdings noch nicht anfreunden können: einen Hunde-Fahrradanhänger, den unser Autoschrauber an mein Mamamobil gekoppelt hat. - Wir möchten sie doch so gerne auf unsere Hunderunden mitnehmen, aber da hatte sie in letzter Zeit ziemliche Probleme auf dem Rückweg. Aber mit genügend Leckerlies werden wir ihr wohl auch dieses Gefährt schmackhaft machen können!  

   
                                  Was da wohl drinnen ist? Riechen tut es schon 'mal gut! - Geh Fraule, hör auf mit der Knipserei und lass mich nachschauen"

 

 

   
's Bepperl träumt von einem Trockenfisch und muss dann natürlich auch 'mal kontrollieren!

     
ich mag gar nicht hinschauen!                                                        dauert's denn noch lange?                               

   

 

  
Hundeeis (Naturjoghurt + pürierte Melone)                                                              3 Eisschlecker

Das "Eischlecker-Foto" freut mich ganz besonders! Als Miga kurz nach ihrer Ankunft in der Kupfermühle etwas zum auschlecken bekam, lief sie hysterisch mit dem Becher durch den Garten, möglichst weit weg, um dann schnell, schnell den Inhalt aufzunehmen. Jetzt kann sie - auch bei der allgemainen "Raubtierfütterung" - in unmittelbarer Nähe ihrer Artgenossen in aller Ruhe ihr Futter verdrücken. Und wenn Herrle den Nachmittagsapfel verteilt, versucht sie sogar schon manchmal Beppo's Stücke zu ergattern. Ja, die kleine Spanierin hat ordentlich Selbstbewusstsein zugelegt!                                                                                                                

 

     
                 Jetzt wird sie schon eine alte Omi!                                 Was? Wie? Wo? Leckerlies? Ich kooommeeee!      Aber gut hat's geschmeckt - die Marmelade aus dem Topf!

 

                                   

   

                                                                                                                         kleiner Frechdachs!

 

 

5. August 2012

Hab' ich's nicht gesagt? - Ein paar Leckerlies, und Stella entert ihren fahrbaren Untersatz! - Miga hat ihn auch schon untersucht, war aber genau so schnell wieder draußen wie drinnen, und Beppo - nein, unser Sensibelchen schaut den Damen lieber zu, das Gefährt ist ihm suspekt!           

 


Das ist unser gutes Stück - noch ganz jungfräulich! Das Interesse der Kötis hält sich erst einmal in Grenzen. 

 

   
                    Da liegt doch was! Riecht nach Leckerlie!                   Bauchlandung auf dem glatten Boden! - Aber ich krieg Dich schon!                                  Gefunden!

Mit einem dicken Teppichboden geht's gleich viiieeel besser!                    

   
                                                                                                             Jawollja, so passt's! - Und wie geht's jetzt weiter?

 

 

26. August 2012

Es ist sooo schade, aber wir konnten den Hänger noch nicht "on tour" ausprobieren! Erst war es zu warm für die Kötis, dann waren am Beginn unseres Sträßleinchens die "Nutzer" des Häuschen samt Dobi da - "Gehen sie ruhig vorbei, der bleibt bei mir da!" ..... Pustekuchen, so schnell konnten wir nicht schauen wie der große Schwarze ein Loch im Gartenzaun genutzt hat, und das bei unseren Leinenpöblern! Passiert ist zwar nichts, aber ich musste das nicht ausprobieren. Und genau an dem Tag, als Männe anfragte, ob wir uns zeitlich arrangieren könnten, damit wir gut vorbei kommen können, war der letzte Tag der Urlaubsgäste! Aber jetzt regnet es. Kein Problem, wenn man zu Fuß und mit Regenkleidung unterwegs ist, aber ungünstig mit dem Mamamobil. Da hab' ich zwar auch einen wesserfesten Umhang, aber auf matschigen Feldwegen zu fahren macht keinen Spaß - zumal ich Angst haben muss, hängen zu bleiben! ......................
Nun ja, jetzt steht der Hänger halt im Wohnzimmer - zur Gewöhnung!

Aber es gibt auch etwas Positives zu berichten: Auslaufmodell Stella ist wieder dicht. Schon die erste Tablette vom Tierarzt hat gewirkt, allerdings hat die Omi beängstigend viel gehechelt, Deshalb bin ich schon am nächsten Tag auf eine halbe Tablette zurück gegangen, und momentan bekommt sie nur noch ein Viertel. Vielleicht schaffen wir es ja noch, dass ihre chin. Kräuter wieder ausreichen!
 

 

September bis Jahresende 2012

Nachdem ich jetzt sogar schon in einem "meiner" Hundeforen darauf angesprochen wurde, dass ich schon sooo lange nichts mehr geschrieben habe, bin ich doch "in mich gegangen" ........................ Aber es gibt halt so wenig Neues aus der Rentnergang zu berichten. Die Tage tröpfeln so dahin, die Kötis sind ihrem Alter entsprechend - gesund und munter, bei Männe treten immer öfters 'mal "Alterswehwehchen" auf, und ich bin so langsam aber sicher am Durchdrehen, denn momentan sitz ich hier im Haus fest.

Aber im Herbst konnten wir wenigstens noch den Hänger für Stella ausprobieren.
Allerdings ist gleich auf der ersten Fahrt ein Problem aufgetreten: Ich hab' während der Fahrt mit Schrecken beobachtet, dass die Ladeanzeige für die Batterien beängstigend schnell zurück ging. also haben wir schon vor der halben üblichen Strecke abgebrochen und sind auf der Straße wieder zurück Richtung Kupfermühle. Dass das keine schlechte Idee war, zeigte sich vor dem Haus: Die Ladeanzeige blinkte wie "narrisch", will heißen: die Batterien waren nahe daran ihren "letzten Seufzer" von sich zu geben. Das konnte doch wohl kaum an dem zusätzlichen Gewicht des Hängers liegen!

Also wurden die Batterien neu geladen und am nächsten Tag wurde ein neuer Versuch gestartet. Es ließ sich auch ganz gut an, an der Stelle, an der wir am Tag zuvor gewendet hatten, schien noch nicht viel verbraucht. Also beschlossen wir, den ganzen Rundweg zu wagen.

Die Kötis hatten ihren Spaß zwischen den Feldern, sie suchten begeistert ihre Leckerlies, Stella rannte sogar streckenweise neben mir her (es könnten ja so ganz aus Versehen Leckerlies aus meiner Hand fallen!).  Als wir dann wieder auf die Straße kamen, schwächelte die Alte aber doch gewaltig, also setzen wir sie in den Hänger. Dabei fiel mein Blick auf die Ladeanzeige! Auweia, die Fahrt über die unbefestigten Feldwege, hauptsächlich hügelaufwärts, hatte ordentlich "Saft" verbraucht. Und jetzt sollte das Mamamobil auch noch zusätzlich Stella's Gewicht ziehen! Aber GsD musste der Notfallplan, den wir jetzt auf die Schnelle entwickelten, nicht in Kraft treten, Wir schafften die Fahrt wieder so gerade noch bis zur Garage. 

                                                                  

Jetzt stand also fest: Die Batterien sind schwach, da müssen neue her! - Aber was sollten wir in der Zwischenzeit machen, das Wetter passte gerade so gut für unseren Rundweg!
Im Improvisieren war die alte Gramerin schon immer gut! Nachdem der Hänger ja Speichen-Räder hat, müsste man ihn doch mit einem Fahrradschloss sichern können! Ausprobiert und für akzeptabel befunden! Ich zog also den Hänger bis zu der Stelle, wo wir vom Feldweg wieder auf die Straße kamen. Dort koppelten wir ihn ab, schoben ihn etwas in das Maisfeld neben dem Weg und sicherten ihn mit dem Fahrradschloss. Zusätzlich hatte ich ein DIN A 4-"Plakat" angefertigt, welches ich in den Hänger legte:

                                                               
Also zogen wir ohne Hänger weiter auf unsere Runde. Als ich dabei erkannte, dass ich ihn immer im Blick haben konnte, war ich zusätzlich beruhigt.
Wieder zurück auf der Straße wurde wieder angekoppelt, und Stella konnte sich fahren lassen.

Wohler fühlte ich mich allerdings mit den neuen Batterien, mit denen ich den Hänger problemlos mitziehen konnte.
Und da Beppo eh' gerne lief, und Miga auch wacker mithielt, wagten wir uns schon bald wieder an die etwas größere Runde! - Ich war glücklich!
Allerdings dauerte meine Freude nicht lange, denn dann geschah das Unglück - ausgerechnet an einem Sonntag! Wir waren bei der größeren Runde schon fast wieder zurück auf der Straße, als ich die "Lieblingsfeindin
" unserer Kötis, eine Golden-Retrieverhündin, dort mit ihrem Frauchen kommen sah. Wir beschlossen daher, die Hunde hier schon anzuleinen. Stella und Miga hatte ich schon "in Gewahrsam", da hörte ich Beppo winseln und Hugo schimpfen "Pfui Beppo, spinnst Du?" Ich drehte mich um und sah, dass von Hugos Hand Blut tropfte! Ein Schrei von mir, Beppo zog den Schwanz ein, und Männe jammerte "der kann nix dafür, ich bin ihm auf die Pfote getreten, der kann wirklich nix dafür!" - Mittlerweile war das Papiertaschentuch, welches Hugo genommen hatte, um die Wunde abzudecken, schon durchweicht, und meine Vorräte gaben auch nicht mehr viel her. Es gab also nur eine Lösung: meine bessere Hälfte musste versuchen, so schnell wie möglich nach Hause zu kommen! Ich wollte ihm dann mit den Hunden folgen. (Und hatte dabei furchtbar Angst, dass ihn sein Kreislauf in Stich lassen könnte, und er sich auf die Straße legt!)
Trotz aller Widrigkeiten schaffte er es doch noch, Stella in den Hänger zu bugsieren, dann zog er mit "seinem" Bepperl ab.
Als ich kurz nach ihm in die Kupfermühle kam, hatten wir uns beide schon etwas beruhigt - allerdings weigerte sich Männe standhaft, ins Krankenhaus zu fahren. Nein, ich sollte ihn "verarzten" ............................. Er entfernte die blutverschmierten Taschentücher, ich schaute 'mal gaaaanz vorsichtig, ............................. und sah erst einmal gar nichts!
Genauere Kontrolle ergab einen etwa 1 cm langen Riss, der allerdings mit einem kleinen, tiefen Loch (wohl von einem Eckzahn) begann, und aus dem es offensichtlich so stark geblutet hatte. GsD habe ich immer ein Hautantibiotikum im Haus (seit wir mit Hunden zusammen leben)! Damit versorgte ich die Wunde und wickelte einen dicken Verband drumherum. Beim abendlichen Verbandwechsel konnte ich zu meiner Freude feststellen, dass die Wunde sehr gut aussah und sich nicht entzündet hatte! Am nächsten Tag ging Männe sicherheitshalber doch noch zum Hausarzt, wo er wieder einen chicen Verband und Antibiotika zum Einnehmen bekam.

Tja, und das war's dann. Seitdem waren wir nicht mehr mit den Kötis unterwegs, denn erst musste natürlich die Hand wieder heilen, dann wurde das Wetter regnerisch, dann wurde es kalt, und schließlich und endlich streikte das Ladegerät! Letzteres ist mittlerweile aus der Reparatur zurück, die Batterien lassen sich trotzdem nicht aufladen. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass das Gerät repariert und getestet wurde! Und nun? - Momentan bin ich todunglücklich!  GsD hat es heute geschneit, so dass ich eh' nicht fahren kann. - Und dann werden wir halt wieder einmal unseren "Autoschrauber" um Rat bitten müssen! - Er hat uns ja schon aus so mancher Klemme geholfen!

Die langen, langweiligen Nachmittagsstunden lockern wir mit Leckerlie-Suchspielen auf. Aber vorher lädt das Herrle erst zu einer "Apfeljause":

                                   
                                                                                   "Geh, Herrle, mach's halt nicht gar so spannend!"

 

Und immer häufiger starten Beppo und Miga auch "Ranz-Runden":        

    
             "Ich mach Hackfleisch aus Dir!"                                                       "Darf ich auch mitmachen?"                                                          "Okay, okay, dann eben nicht!"

 

Wenn ich in der Küche zugange bin muss Stella immer öfter angehängt werden damit sie nicht unter die Räder vom Rolli kommt!

                                           
                                            "Die lassen mich doch hier glatt an der kurzen Leine verhungern!"                                             "Fällt da heute wirklich gar nix runter?"

 

Und dann war auch schon die Weihnachtszeit da!

                                                                         
                                                                                                              Klein-Miga spielt Fotomodel!

 

       
                 Bescherung: "Wir waren auch ganz artig!"                                                                                                                                  Heuer packt sogar auch Beppo sein Packerl aus!                                                                                  

      
         Miga war die Geschickteste und damit auch Schnellste!                  Stella "hudelt" und kommt nur langsam ans Ziel                 Eine letzte Kontrolle ob auch keinKrümelchen übrig geblieben ist!

Auch die Söhne waren zu kurzen Stippvisiten in der Kupfermühle. Und ich war stolz auf meine Oldies: Obwohl sie ja keine Erfahrung mit kleinen Kindern haben (zumindest in der Zeit bei uns), haben sie sich tadellos gegenüber Quirin, dem gut 1-jährigen Enkelchen, benommen: Stella schien Herzerl in den Augen zu haben, ihr Schwanz kam schier gar nicht zur Ruhe, Beppo brachte seinen Ball - was die Eltern nicht gar sooo lustig fanden! - und Miga kläffte 'mal kurz um zu zeigen, dass sie von Störungen in ihrem Heim nicht angetan ist, zog sich aber dann ruhig auf ihr Polster zurück und beobachtete das Geschehen aus ihrem sicheren Rückzugsort.  

              
                                       "Nur 'mal ganz lieb eiei machen"                                                     Wie sich die Bilder nach dem Auspacken doch gleichen!

 

Das war's für 2012!

Die Bewohner der Kupfermühle wünschen
                                                                           

 

Weiter geht's:  http://www.meine-wohlstandsmuellhunde.de/tagebuch_2013/

 
 
 
 
 
 

 

 

 

 
 
                                     
 
 

 

 

                               

          
 

 

 

          

 

    

 

 

 

microcounter